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18. April 2006

Zeitmanagement - die Kunst, unsere Zeit zu nutzen

Wir alle kämpfen heute gegen die Zeit an – Job und Freizeit, alles passiert unter Erfolgs- und Termindruck. Zeitmanagement setzt zwar nicht bei den Ursachen für den Druck an, doch kann es helfen, die Auswirkungen in Grenzen zu halten und Aufwand:Nutzen Relation zu verbessern.

Was tun, noch schneller arbeiten; schneller, dafür kürzer Tennis oder Golf spielen? Das wäre wohl das Falscheste, was wir tun können. Damit schaffen wir uns nur noch mehr Druck, bekommen schlechtere Ergebnisse und als Folge noch mehr Stress und Zeitnot. Unsere Kreativität leidet, Erschöpfung und Burn-Out sind die Folge.

Bevor wir daher versuchen, noch mehr Zeit herauszuholen, sollten wir uns ansehen, wozu wir unserer Zeit eigentlich verwenden (nicht wenige dieser hektisch durch ihr Leben Laufenden genießen ja heimlich das Gefühl ihrer Wichtigkeit, setzen extrem viel Arbeit haben mit gebraucht werden gleich).
Zeitmanagement bedeutet, die uns persönlich zur Verfügung stehende Zeit systematisch und diszipliniert zu planen, um mehr Zeit den WICHTIGEN Dingen in Beruf und Privatleben widmen zu können.

Zeitmanagement Techniken, Zeitmanagement Literatur, Zeitmanagement Berater und Consultants – davon gibt es jede Menge. Im Wesentlichen reduziert sich Zeitmanagement jedoch auf wenige Bereiche:

Ziele setzen: Privat wie beruflich. Sie genau beschreiben, quantifizieren und in kurzfristige, mittelfristige und langfristige aufteilen. Versuchen Sie es doch einmal mit schriftlich festhalten.

Voraussetzungen und Ressourcen abklären: Analysieren Sie, welche Voraussetzungen und Mittel bereits vorhanden sind, um Ihr Ziel zu erreichen, und welche Sie noch schaffen müssen.

Prioritäten setzen - unterscheiden: Was ist wichtig? Was ist dringlich? Vergeben Sie Prioritäten…

• Dringendes UND Wichtigstes kommt an die erste Stelle, gefolgt von
• Wichtig, doch nicht dringend, anschließend
• Nicht wichtig, aber sehr dringend und am Ende der Liste
• Nicht wichtig und nicht dringend

Planung: Kennen Sie die ALPEN-Methode?

• Aufgaben und Aktivitäten in einen Tagesplan eintragen
• Länge jeder Aufgabe einschätzen
• Pufferzeit (ca. 30-40%) für Unvorhergesehenes vorsehen
• Entscheiden
• Nachkontrolle

Motivation: Sie brauchen eine positive Einstellung, kontrollieren Sie täglich Ihre Erfolge und genießen Sie Ihre Erfolgserlebnisse.
Zeitmanagement hat nicht zum Ziel, noch mehr Zeit für noch mehr Arbeit zu finden. Es soll zeit für die Dinge schaffen, die Ihnen wichtig sind, die Ihnen das Gefühl geben, Ihr Leben erfüllt zu leben.

Es sind einfache Dinge, die Ihnen dabei helfen werden:

• Lernen Sie auch mal NEIN zu sagen, lernen Sie delegieren.
• Planen Sie genug Zeit ein, um Dinge in Ruhe erledigen zu können.
• Vermeiden Sie Stoßzeiten, vermeiden „gerade noch geschafft“ Situationen, versuchen Sie antizyklisch zu leben
• Streben Sie nicht nach Perfektion – 80% reichen.
• Planen Sie tägliche Auszeiten ein.

Nutzen Sie diese Anregungen, um Ihr eigenes, auf Ihre Anforderungen zugeschnittenes Zeitmanagement System zu entwickeln. Ruhe, Zufriedenheit und Erfolg – privat und beruflich – werden Sie belohnen.

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