Internetmarketing - österreichische Tourismusbranche
Die Sommersaison ist für die meisten Tourismus Betriebe hier in Österreich zu Ende gegangen - die Gelegenheit für etliche von ihnen, sich mit ihrem Internetmarketing zu beschäftigen - nicht wenige finden heraus, dass ihre Webseite eigentlich nicht mehr als eine Visitenkarte mit Buchungsmöglichkeit ist (keine billige) - und ihnen vorallem nicht das bringt, was sie sich erhofft hatten:
Mehr Besucher!
Glauben Sie mir, im Laufe meiner Internetmarketingberatung ist mir da einiges an Enttäuschungen untergekommen!
Viele dieser Betriebe machen einen tollen Job, wahrscheinlich auch gutes Offline Marketing – Internetmarketing allerdings ist nicht ihre Stärke.
Meist machen zwei Laien – Chef und Webdesigner - Internetmarketing.
Und genau so sieht das aus, was dabei herauskommt.
Eine Startseite mit der Schlagzeile „Willkommen …“, hölzern formulierte Beschreibungen von Angeboten, uniforme Abbildungen von Zimmern, Sauna und Schwimmbad, von Buffet, Bar und Bergen.
Dazu quälend unfreundliche und unpersönliche Buchungssysteme.
Hoppla, auf ein ganz wichtiges Internetmarketing Instrument unserer Tourismus Betriebe hätte ich doch fast vergessen … die Chef- und Familienfotos.
Mit Kleinkind und Hund!
Das alles packt dann der WebdesignerIn auf eine „schöne“, „coole“, meist aber eher hausbackene Webseite – wie halt Grafiker in der Grafikschule das Prospekte und Flyer basteln gelernt haben.
Mit Internetmarketing hat das nicht viel tun.
Was können Sie besser machen?
1. Definieren Sie, was Sie anbieten.
2. Setzen Sie das in Suchbegriffe – in Keywords - um.
In Begriffe und Phrasen, mit denen die Leute im Internet nach dem suchen, was Sie anbieten. Aus diesen Keywords testen Sie mit Google AdWords diejenigen heraus, die Ihnen Ihre „BESTEN BESUCHER“ bringen – Besucher, die nicht nur nach Ihren Angeboten suchen, sondern auch willens und in der Lage sind, diese zu buchen.
Und dann starten Sie Ihre eigentlichen Internetmarketing Aktivitäten.
1. Internetmarketing - das ist in erster Linie Information.
Die Leute kommen ins Web, weil sie nach Informationen zu bestimmten Themen suchen. Daher sollten Sie ihnen auch ständig neue, interessante und wertvolle Informationen zu Ihren Themen liefern.
Das mögen Besucher und das mögen auch die Suchmaschinen.
2. Bauen Sie Ihr eigenständiges Profil auf.
Nichts ist langweiliger, als diese gleichförmigen Webseiten – nur ja nicht aus der Reihe tanzen, alles schön und brav präsentieren.
Ich meine damit nicht nur das Design (Webdesign wird Gott sei dank immer profesioneller. Man merkt doch deutlich, dass immer häufiger Kreativprofis und nicht Techniker und dergl. das übernehmen. Design ist im heutigen Umfeld sicher einnicht zu vernachlässigender Aspekt, steht jedoch nicht auf den vorderen Plätzen bei den entscheidenden strategische Dingen .
Dabei eignet sich Internet wie kaum ein anderes Medium zum Aufbau eines eigenständigen Profils.
Sie treffen im Web auf Leute, die sich für Sie und Ihr Angebot interessieren. Die auch bereit sind, dafür Zeit zu investieren, falls Sie es schaffen, Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken.
Im Internetmarketing steht Ihnen die gewaltige Power des Wortes zur Verfügung.
Sie können darüber hinaus mit Bildern, Video, Audio, Cartoons, Telekonferenzen und wer weiss noch was allem arbeiten und sich so Ihr einzigartiges, unverwechselbares Profil schaffen.
Nachfassen mit Newsletter und Emailmarketing, Suchmaschinen Marketing und Optimierung… nicht mal der Horizont setzt Ihnen Grenzen!






Am 2. Mai 2008 um 07:41 Uhr
hmm.Webdesign ist ja auch noch gar kein anerkannter Beruf und davon gibt es leider auch zu wenige gute in Deutschland.